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Feil & Sterzenbach AG, Brahmsstr. 6, 77815 B�hl
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Dreigeteiltes Investmentdepot mit Bargeldreserve

Das Dreigeteilte Investmentdepot mit Bargeldreserve ist eine Strategie zum Aufbau Ihres Investmentvermögens. Damit beherrschen Sie die grundsätzlichen Risiken des Kapitalmarktes besser als sonst üblich. Das eröffnet Ihnen die Möglichkeit, auch die Chancen des Kapitalmarktes zu nutzen und damit einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs zu erreichen.  

Risiken aus Wertschwankungen beherrschbar machen

Hohe Schwankungen bei der Wertentwicklung eines Investmentfonds (im Fachjargon "Volatilität", kurz "Vola" genannt) empfinden wir naturgemäß als hohes Risiko, das wir ausschließen wollen. Dies führt häufig dazu, dass Investmentfonds mit langfristig überdurchschnittlich guter Wertentwicklung unbeachtet bleiben, weil wir deren kurzfristige Wertschwankungen nicht in Kauf nehmen wollen.

Mit "Wertschwankung" meinen wir hier nicht die katastrophale Entwicklung des hoch-spekulativen "Neuen Marktes" ab dem März 2000, sondern die immer wiederkehrenden Schwankungen in geordneten Märkten. Diese Schwankungen gehen in beide Richtungen.

Diese Schwankungen führen nur dann zu einem Verlust, wenn der Anleger gezwungen ist, sein Investment zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt aufzulösen und dies gerade in einer ungünstigen Phase der immer wiederkehrenden Schwankungen (also nach einen Wertrückgang) geschieht. Die Entnahme aus einem Fonds nach einem Wertrückgang empfinden alle Anleger regelmäßig als "Verlust", auch wenn zuvor eine sehr positive Wertentwicklung stattgefunden hatte. Wenn der Anleger jedoch frei entscheiden kann, wann er das Investment auflöst oder daraus Teilentnahmen tätigt, reduziert sich das individuelle Risiko. In diesem Fall entstehen sogar zusätzliche Chancen, wenn der Anleger die Auflösung oder Teilentnahme nach einer sehr positiven Entwicklung durchführen kann. 

Geldanlagen mit geringen Wertschwankungen erzielen fast immer auch nur geringe Renditen. Der langfristige Vermögenszuwachs hängt jedoch wesentlich von der langfristigen Rendite der Geldanlage ab. Deswegen wäre es unklug, den gesamten Anlagebetrag nur deswegen mit geringer Rendite anzulegen, weil man für den gesamten Anlagebetrag die Wertschwankungen gering halten möchte.

Viel sinnvoller wäre es, den Anlagebetrag in Abhängigkeit von der Anlagedauer in Teilsummen aufzuteilen. Je kürzer die Anlagedauer bis zur Auflösung bzw. Teilentnahme, desto geringer dürfen die Schwankungen sein. Je länger die Anlagedauer, desto größer dürfen (zunächst einmal) die Schwankungen sein. Mit diesem Konzept werden die Schwankungen beherrschbar.

Aufteilung der Anlagesumme in Teilbeträge in Abhängigkeit von der Anlagedauer

Unsere Empfehlung lautet, den gesamten Anlagebetrag zunächst in drei Teilsummen wie folgt aufzuteilen :

Gruppe I: Reserve mit sehr geringen Wertschwankungen und geringer Rendite-Erwartung:
Der Teil des Kapitals, der für jederzeit kurzfristige Entnahmen und auch für den in den nächsten drei Jahren vorgesehenen Entnahmeplan bestimmt ist, sollte in Fonds mit sehr geringer Volatilität angelegt werden. Damit steht Ihnen jederzeit Kapital zur Verfügung, aus dem Sie Entnahmen ohne Inkaufnahme eines Wertrückgangs tätigen können. Mit diesem Teil Ihrer Investmentanlagen verzichten Sie zugunsten einer gleichmäßigen Wertentwicklung bewusst auf einen Teil der sonst möglichen Rendite.

Gruppe II: Reserve mit mittleren Wertschwankungen und mittlerer Rendite-Erwartung:
Der Teil des Kapitals, der erst nach Ablauf von 3 bis 5 Jahren entnommen werden soll, wird auf Fonds mit mittlerer Volatilität angelegt. Mit solchen Fonds suchen Sie einen ausgewogenen Kompromiss zwischen akzeptabler Schwankungsbreite und Rendite.

Gruppe III: Reserve mit höheren Wertschwankungen und hoher Rendite-Erwartung:
Der Teil des Kapitals, der erst in ferner Zukunft entnommen werden soll, wird in Fonds mit höherer Volatilität angelegt, wenn die langfristige Rendite-Erwartung die Inkaufnahme dieser Schwankungen rechtfertigt. Hierbei sollte die vorgesehene Anlagedauer mindestens zehn Jahre betragen oder anders ausgedrückt: Zwischen der Überlegung eine Entnahme zu tätigen und der tatsächlichen Ausführung sollte eine Zeitraum von ungefähr fünf Jahren vergehen können.

Mit diesem Konzept verfügen Sie jederzeit über Reserven, die Sie ohne Inkaufnahme von Wertrückgängen auflösen können. Die langfristige Wertentwicklung des Gesamt-Depots wird deutlich besser sein, als wenn Sie jeweils den gesamten Anlagebetrag, (also auch die Summen, die Sie erst in ferner Zukunft entnehmen wollen) schwankungsarm und mit geringer Rendite anlegen.

Aktuelles

Dramatische Veränderung des Anlegerverhaltens

[10.08.10]

Der Beitrag „Immer öfter mit dem Schwarm“ in der FTD (Financial Times Deutschland) vom 6.8.2010 drüc

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