Langfristig sichere Altersversorgung
Mit dem Beginn der berufsfreien Jahre entfällt das Einkommen aus der Berufstätigkeit. Gleichzeitig werden die Vermögenswerte neu sortiert: Das Unternehmen (oder die Praxis, die Kanzlei, ...) wird übergeben, Abfindungen fließen zu, Lebensversicherungen werden fällig und der Immobilienbestand steht auf dem Prüfstand. Jetzt kommt es darauf an, von den Erträgen des bisher aufgebauten Vermögens leben zu können.
Bei der Neuordnung der Vermögensaufteilung für die Altersversorgung könnten sich leicht Versäumnisse einschleichen, die später nicht mehr zu korrigieren sind. Die häufigsten dieser Versäumnisse sind:
- Die Auswirkung der Inflation wird unterschätzt.
- Die Steuerbelastung wird unterschätzt.
- Die Lebenserwartung wird zu kurz kalkuliert.
- Die Vermögenswerte werden nicht breit genug gestreut.
- Aus Furcht vor Verlusten wird zu konservativ geplant.
Kaufkraftverlust erfordert mehr Liquidität
Wenn wir heute von einem jährlichen Liquiditätsbedarf von 50.000 Euro ausgehen, meinen wir damit regelmäßig die Kaufkraft im Gegenwert von 50.000 Euro. Die Entnahmen müssen deswegen fortlaufend erhöht werden, um den Kaufkraftverlust des Geldes auszugleichen.
Die "nachgelagerte Besteuerung" führt dazu, dass zukünftig größere Anteile der Alterseinkünfte steuerpflichtig werden. Gleichzeitig werden Vergünstigungen abgebaut. Beides zusammen führt zu einer höheren Steuerbelastung der vermögenden Senioren. Diese Steuerzahlung muss zusätzlich aus den Vermögensreserven entnommen werden.
Es ist deswegen nicht sinnvoll, das Gesamtvermögen einfach nur "sicher" anzulegen und dabei die Rendite und die steuerliche Behandlung außer Acht zu lassen. Stattdessen sollte zumindest ein Teil des Gesamtvermögens mit dem Ziel einer überdurchschnittlichen Rendite angelegt werden. Ein hoher Anteil der Gesamterträge sollte steuerfrei geplant werden.
Aufteilung des Vermögens notwendig
Keine Kapitalanlage erfüllt alle Anforderungen gleichermaßen perfekt. Die Lösung ist deswegen wie so oft die Aufteilung der Gesamtanlage auf mehrere Positionen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Hier empfehlen wir, in zwei Schritten vorzugehen:
- Festlegung der Asset-Klassen. Dies sind z.B. Geld, Aktien und Immobilien.
- Auswahl von Anlage-Produkten, die die unterschiedlichen Assetklassen abbilden. Eine Britische Versicherung z.B. repräsentiert etwa ein Drittel Anleihen ("Geld") und zwei Drittel Aktien. Eine deutsche Rentenversicherung repräsentiert etwa 80 Prozent "Geld" und 20 Prozent Aktien und Immobilien.
Erste Ideen, wie durch die strategische Aufteilung der Vermögenswerte eine langfristig sichere Altersversorgung aufgebaut werden kann, bietet Ihnen die Broschüre "Strategische Vermögensaufteilung für eine sichere Altersversorgung".
Broschüre herunterladen (PDF-Dokument, 1,1 MB)
Ergänzend hierzu bieten wir Ihnen die Teilnahme an dem nächst erreichbaren "Seminar auf der Burg" an.
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