Photovoltaik-Anlagen in Deutschland jetzt mit bis zu 12 Prozent Einkaufsrendite verfügbar
28.07.09, 11:43, By: Walter Feil
Der Ertrag aus Photovoltaik-Anlagen in Deutschland liegt in der Regel bei etwa 10 Prozent im Verhältnis zum Kaufpreis für eine betriebsfertig angeschlossene Anlage. Die in den letzten Wochen weiter gefallenen Modulpreise bieten die seltene Gelegenheit, jetzt am Standort Deutschland Projekte mit bis zu 12 Prozent Einkaufsrendite zu erwerben.
Diese Gelegenheit können Sie zweifach nutzen:
- Als direkter Käufer und damit Einzel-Investor für eine PV-Anlage auf gepachtetem Dach oder Freifläche
- Als Gesellschafter einer kleinen, nur wenige Gesellschafter umfassenden KG, die diese Anlage sodann gemeinschaftlich betreibt. Die Mindestbeteiligung sollte hierbei 50.000 Euro betragen.
Ben Sterzenbach hat einige Standorte ausgewählt und die Gesellschaftsgründung vorbereitet. Ein rentables Beispiel stellen wir hier vor.
Informationen finden Sie im PDF-Dokument mit dem Titel "Beispiel Solaranlage Dach Deutschland mit 12 Prozent Einkaufs-Rendite" (255 KB).
Weitere Projekte mit einer Gesamtinvestitions-Summe von 1,0 bis 3,0 Mio Euro sind verfügbar. Die Eigenkapitalquote beträgt jeweils etwa 20 %, so dass bereits ein Eigenkapital von 200.000 bis 600.000 Euro genügt, das Projekt zu starten. Damit begrenzt sich der Gesellschafterkreis auf vier bis maximal zehn Investoren.
Wirklich gute Standorte sind selten und schnell vergeben
Wenn sich herausstellt, dass ein Standort tatsächlich mit einer PV-Anlage bebaut werden kann, ist das Projekt bei den gegenwärtigen Einkaufs-Renditen meist sehr schnell vergeben. Wenn Sie grundsätzlich an einem Investment interessiert sind, sollten Sie Ihr Interesse deswegen schon vorher bekanntgeben.
Am besten rufen Sie einfach an. Verlangen Sie nach Herrn Sterzenbach, der hier im Team den Bereich Photovoltaik am tiefsten recherchiert hat.
Geschlossene Fonds als Alternative
Der „Ertrag“ aus einer individuellen PV-Anlage ist nicht zu verwechseln mit der „Ausschüttung“ aus einem Geschlossenen Fonds, der in PV-Kraftwerke investiert. Wenn ein solcher Fonds (wie z.B. der in Andalusien investierende PV-Fonds mit 25 Jahre lang inflationsgekoppelter Einspeisevergütung) über 9 % Ausschüttung prognostiziert, so sind in dieser Angabe bereits alle vorher abzuziehenden Ausgaben verarbeitet:
- Zins und Tilgung für die Darlehen sind bereits abgezogen
- Versicherung, Instandhaltung, Pacht und Bewachung sind bereits berücksichtigt
- Steuerzahlung in Spanien ist ebenfalls bereits abgezogen
- Die Ausschüttung verbleibt dem Anleger nach Abzug aller Zinsen, Kosten und spanischer Steuer
Damit ist ein solcher Fonds für den Anleger, der keine besondere Gestaltung mit der PV-Anlage plant, ein rentables und pflegeleichtes Investment. Wir empfehlen Ihnen die Lektüre der Unterlagen. Der zweite Fonds steht seit kurzem zur Verfügung:
- Präsentation WOC02 (PDF-Datei, Stand 18.05.09, 4,7 MB)
- WOC02 Kurzbroschüre (PDF-Datei, 878 KB)
- WOC NF02 Faktenblatt (PDF-Datei, 1,1 MB)
- WOC NF02 Reservierungsschein (PDF-Datei, 62 KB)
- WOC NF02 Steuerkonzept (PDF-Datei, 69 KB)
Der Maßstab ist aus unserer Sicht nach wie vor der spanische Markt. Die dort realisierbaren Gesamterträge sind deutlich höher als in Deutschland. Dies liegt vor allem an zwei Besonderheiten:
- Die Einspeisevergütung ist in Spanien auf 25 Jahre festgelegt, in Deutschland nur auf 20 Jahre
- Die Einspeisevergütung ist in Spanien an die Inflationsentwicklung gekoppelt.
Damit lohnt sich in Spanien auch ein Investment unter Inkaufnahme der typischen Kosten eines Fonds.
Rendite-Angaben genau unterscheiden
Wenn Sie eine einzelne Anlage in Deutschland bevorzugen, achten Sie bitte auf die häufig verwirrenden Angaben zur angeblichen „Rendite“. Hier werden u. A. genannt:
„Rendite auf Eigenkapital“: Damit meint der Anbieter eine (höchst theoretische) Verzinsung des Eigenkapitals unter der Annahme, dass die kalkulierte Finanzierung mit angenommenen Zinsen, Tilgungsraten und Festschreibungszeiten wie unterstellt funktioniert. Solche Kalkulationen sind in weiten Grenzen zu beeinflussen, indem man z. B. die Eigenkapitalquote senkt, den Zinssatz senkt und die Zeit niedriger Zinsen verlängert.
„Rendite nach Steuern“: Damit meint der Anbieter eine ebenfalls höchst theoretische Verzinsung des Eigenkapitals unter der Annahme, dass die erwarteten Steuervorteile (z.B. aus einer Sonderabschreibung, aus dem Konjunkturförderprogramm oder die Effekte eines Investitionsabzugsbetrags) an der Eigenkapitalquote abgezogen werden. Damit lassen sich unschwer Berechnungen mit „50 % nach Steuern …“ vorlegen.
Lassen Sie sich nicht verunsichern. Es gibt eine ganz einfache und nicht zu manipulierende Prüfziffer zur „Rendite“ einer Photovoltaik-Anlage. Das ist die jährlich zu erwartende Einspeisevergütung im Verhältnis zur Gesamtinvestition für eine schlüsselfertige, betriebsfertige Anlage. Alle weiteren Gestaltungen liegen im Ermessen des Investors:
- Lineare Abschreibung auf 20 Jahre oder Inanspruchnahme von vorgezogenen Abschreibungen
- Viel oder wenig Eigenmitteleinsatz
- Kurz- oder langfristige Zinsfestschreibung
- Schnelle Tilgung oder Verteilung der Rückzahlung auf 20 Jahre
- ...
Bei der Berechnung der zu erwartenden Einspeisevergütung spielen zahlreiche Faktoren, die alleine mit der individuellen Anlage zusammenhängen, eine Rolle. Dazu zählen zum Beispiel:
- Der Standort: wie hoch ist die Sonneneinstrahlung?
- Der Wirkungsgrad der Module: Hochwertige (teure) oder preisgünstigere Module?
- Himmelsrichtung: Kann man die ideale Himmelsrichtung nutzen oder liegt die Dachfläche „falsch“?
- Neigung: Kann man mit idealer Neigung montieren oder ist die Dachfläche zu steil?
- Verschattung: ist die Dachfläche frei oder werfen andere Dächer oder Bäume Schatten?
- Einspeisevergütung: Erreicht man die höchste Vergütung (Dachfläche) oder baut man auf einer Freifläche?
Darüber hinaus sind projektspezifische Kosten zu berücksichtigen. Dazu zählen beispielsweise:
- Die Pacht für die Nutzung der Dachfläche / alternativ der Freifläche (geeignete Dachflächen sind gesucht, und die Pachtvorstellungen liegen jetzt fast auf doppeltem Niveau als in den Vorjahren)
- Wartung und Instandhaltung: In vielen Kalkulationen sind die zu erwartenden Instandhaltungen (Wechselrichter halten keine 25 Jahre ohne Austausch einzelner Komponenten) nicht berücksichtigt
- Bewachung und Versicherung: Sonnenreiche Gegenden sind häufig auch einsame Gegenden. Besonders bei Freiflächen sind die Kosten der Sicherung gegen Diebstahl mit einzurechnen.
- Kaufmännische und steuerliche Betreuung: Der Aufwand ist bei Einzelinvestments i.d.R. gering. Bei Investoren-Gemeinschaften kann dieser Aufwand jedoch schnell wachsen.


